aktuelle Medienmitteilung
Luzern, 13. Januar 2012
Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“
VSPB unterstützt Initiative
pd - Am 11. März 2012 werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ abstimmen und darüber entscheiden, ob der gesetzliche Ferienanspruch schrittweise von 4 auf 6 Wochen erhöht werden soll. Auch der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB unterstützt die Initiative.
In den letzten Jahren sind die Anforderungen an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer markant gestiegen. Stress und Burnouts sind tägliche Begleiter in der Arbeitswelt. Diese Extrembelastung betrifft vor allem auch die schweizweit rund 16'000 Polizistinnen und Polizisten. „Täglich wird von uns mehr Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Opferbereitschaft verlangt. Mit einer Annahme der Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ könnte der zunehmende Leistungsdruck erheblich abgefedert werden“, sagt Jean-Marc Widmer, Vizepräsident des VSPB, anlässlich der Medienkonferenz des nationalen Pro-Komitees in Bern und fügt hinzu: „Denn, anders als bei Überstunden, müssen Ferientage bezogen werden können.“
Bessere Ferienregelungen ein Muss
Wegen dem chronischen Unterbestand der Korps und den sich mehrenden Zusatzaufgaben der Polizei, sammeln sich jährlich schweizweit über eine Million Überstunden an. Diese können aber in den seltensten Fällen bezogen werden. Und dabei ist gerade die Erholungszeit ein wichtiger Puzzlestein, um in Stress-Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen. „Aus diesem Grund haben wir ohne zu zögern die Lancierung der Volksinitiative der Gewerkschaft Travail.Suisse “6 Wochen Ferien für alle” unterstützt“, betont Jean-Marc Widmer und verspricht: „Der VSPB wird sich auch in den nächsten Wochen dafür einsetzten, dass am 11. März 2012 die Initiative angenommen wird.“

